Schloss Střela

Etwa 5 km westlich von Strakonice befindet sich das Schloss Střela mit einer Barockkapelle und einer alten Burgruine. Ursprünglich stand an dieser Stelle eine Burg, die aus zwei Teilen bestand. Vom oberen Teil blieb lediglich ein Torso übrig. Der untere Teil, Schloss genannt, wurde im 16. Jahrhundert im Renaissancestil umgestaltet. Die Umbauarbeiten am Schloss in seine heutige Gestalt wurden vom Jesuitenorden durchgeführt. Bestandteil des Areals wurde die Kapelle, die dem Hl. Johannes der Täufer geweiht ist. Nach der Auflösung des Ordens im Jahr 1773 fiel das Herrschaftsgut dem Studienfonds zu. Als Besitzer der Burg wechselten sich dann mehrere Subjekte ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde hier eine Internatsschule, danach das staatliche Bezirksarchiv untergebracht. Heute ist das Schloss Střela samt Parkanlage mit einer Fläche von 3,42 ha erneut in Privatbesitz und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Es handelt sich um ein einstöckiges Gebäude mit einer sechsseitigen unregelmäßigen Grundfläche mit Innenhof. Auf der Hofseite befinden sich Arkaden auf Prismenpfeilern, und die Stirnseite ist durch Pilaster unterteilt. Unterhalb des Schlosses steht ein einstöckiger Getreidespeicher aus dem 16. Jahrhundert.
























