Der Mühlgraben führt von der ehemaligen Mühle „U Pěti kol“ durch die Stadtmitte und bildet dabei die Lokalität Ostrov. Ein Teil des Flussarmes rings um die Kirche St. Margarethe herum ist verrohrt. 2005 wurde er revitalisiert und es wurden Spazier- und Erholungswege angelegt.
Eine markante Felsklippe (frei übersetzt: der Bussardberg) mit wärmeliebender Vegetation im westlichen Teil der Stadt vor der Einfahrt zur Stadtgärtnerei, zum Tierheim und zur Kläranlage. Der Sage nach befand sich hier eine Galgenstätte, später wurde die Felsklippe ausgiebig zur Beschaffung von Baumaterial genutzt. Auf alten Veduten taucht die alte Bezeichnung der Anhöhe – Skalní vrch auf.
Bedeutende, ästhetisch wertvolle Gehölze, die zu jeder Jahreszeit das charakteristische Kolorit des Burggrabens mit der Burg-Safari prägen. Außergewöhnlich ist vor allem die mehr als hundertjährige Eiche, die direkt im felsigen Untergrund verwurzelt ist und an die Sagen erinnert, die sich um die Burg Strakonice ranken
Eine Quelle mit angeblich heilendem Wasser unter der gegen Ende des 18. Jahrhunderts erbauten Marienkapelle. Sie ist ein Teil der Wallfahrtsstätte um die Kirche der Schmerzhaften Mutter Maria in Podsrp. Im Rahmen einer komplexen Wasseranalyse im Jahre 2007 wurde ein höherer Gehalt an Radioaktivität (420 Bq/l) nachgewiesen. Was die weiteren Inhaltsstoffe betrifft, erfüllt es die Grenzwerte für Trinkwasser. Der Nitratgehalt (unter 1 mg/l) liegt weit unter der Norm für Säuglingswasser (15 mg/l). Das Trinken von Wasser aus natürlichen Quellen geschieht jedoch immer auf eigene Gefahr.
Ein mehr als sechs Hektar großer Teich bei der Gartenkolonie im Ortsteil Stará Valcha, der von einem Mühlgraben aus der Volyňka gespeist und heute vom Tschechischen Fischereiverband genutzt wird. In der Vergangenheit war er Teil eines Großgrundbesitzes der Johanniter. Wegen des sumpfigen Untergrunds gibt es langfristige Probleme mit der Verschlammung, vor allem im südwestlichen Teil, wo geschützte Pflanzenarten (Sumpfschlangenwurz) vorkommen. Im Winter wird er gern als natürlicher Eislaufplatz genutzt.
Ein Sonderschutzgebiet und Naturreservat auf dem Gebiet einer ehemaligen Fasanerie am rechten Ufer der Otava, gegenüber Nový Dražejov. Es wurde im Jahre 1985 ausgerufen, um die hiesigen Auenwälder, sog. Hartauenwälder (Eichen und Eschen) auf den Resten von Goldseifen, zu bewahren. Besonders im Frühling ein Ort mit bedeutenden Vorkommen von Lurchen in den regelmäßig überschwemmten Tümpeln und von geschützten Vogelarten (Grauschnäpper, Gartenbaumläufer, Sumpfmeise…).